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Leser schreiben für Leser |
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Samstag, den 12. Januar 2013 um 00:00 Uhr |
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Senioren feiern mit Achim Mentzel
Diesen Leserbrief über die Senioren-Weihnachtsfeier erhielt die Redaktion: Jedes Jahr im Dezember werden von der KONSUM "Optimal-Kauf" eG Haldensleben die Senioren zur Weihnachtsfeier eingeladen. Und wenn ich mich mit anderen Leuten unterhalte, höre ich sie sagen, so etwas gibt es noch? Ja, so etwas gibt es noch.
Die Einladung nehme ich mit großer Freude an, denn ich weiß, dass wird ein schöner Tag. Denn Optimal-Kauf macht es möglich, dass wir einen wunderschönen Tag verleben können. Bei Essen und Trinken und sogar Tanz (mit dem Tanzen ist es etwas schwierig für mich, mein jugendliches Alter von 82 Jahren lässt es nicht mehr zu) werden wir verwöhnt wie die Könige. Ab das ist nicht alles.
Jedes Jahr werden wir mit einer Darbietung überrascht! Dieses Jahr war sogar Achim Mentzel für uns da. Wir konnten es kaum glauben. Die Stimmung war spitze. Es ist bemerkenswert, was KONSUM alles auf die Beine stellt, um uns ein Paar glückliche Stunden zu bereiten. Und das schaffen sie wirklich!
Für eure Mühe möchte ich einmal Danke sagen und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
Willi Oelze, Klüden
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Konsum-Genossenschaft unterstützt junge Eltern mit Sparbüchern für den Nachwuchs |
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Donnerstag, den 13. Dezember 2012 um 00:00 Uhr |
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500 Euro Guthaben sollen den Kindern den Start in das Leben ein wenig erleichtern
Von Sebastian Prill
Haldensleben: Sparbücher mit einem Guthaben in Höhe von 500 Euro übergab Petra Woege an Angestellte der KONSUM "Optimal-Kauf" Genossenschaft, die zwischen 2010 und 2012 Kinder bekommen hatten.
"Weil immer mehr Jungen und Mädchen geboren wurden, dachten wir, dass wir etwas unternehmen müssten", sagte Petra Woege, die Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft ist. "Sie tragen die Verantwortung, sollen ihren Kindern Vorbild sein", sagte sie zu den anwesenden Eltern und Großeltern.
Die beschenkten Eltern waren teilweise aus Stendal und Magdeburg und darüber hinaus angereist. "Kinder brauchen Raum zum Kind sein", erklärte Woege bei der Übergabe der Sparbücher und hoffte, dass mit dem Geld ein wichtiger Beitrag für das Erwachsenwerden geleistet wird.
Woege, die selbst Enkel hat, erzählte auch, dass ihre Enkelin gern ein paar Euro bei Seite legt: " Sie freut sich immer, wenn das Guthaben wächst", sagte sie.
Die Sparbücher laufen alle auf den Namen der Kinder der Angestellten. Künftig sollen diese Aktionen jährlich wiederholt werden. "Vorausgesetzt, es werden auch genügend Kinder geboren", erklärte Woege.
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"Faulenzen gehört zum Ruhestand - das haben wir uns verdient" |
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Dienstag, den 11. Dezember 2012 um 14:02 Uhr |
Buchlesung mit dem bekannten ehemaligen ARD-Fernsehjournalisten Sven Kuntze, Autor von “Altern wie ein Gentleman”
Von Regina Malsch Haldensleben. “Es ist meine erste Buchlesung im Osten. Und dann noch hier in Haldensleben, wo ich meine Wurzeln habe. Ich freue mich also doppelt, hier zu sein.” Mit diese Worten bedankte sich Sven Kuntze bei Petra Woege von Optimal-Kauf für die Einladung, sein Buch “Altern wie ein Gentleman” vorzustellen. Die Veranstaltung am Dienstagabend in der Rolandbar war sehr gut besucht. Hauptsächlich ältere Leute wollten mit dem Autor aus Berlin ins Gespräch kommen. Sven Kuntze, Jahrgang 1942, ist ein bekannter Fernsehjournalist, seit 1983 bis zur Pensionierung vor fünf Jahren war er bei der ARD beschäftigt. 1990 ging er mit seiner damaligen Lebensgefährtin Doris Köpf (spätere Gattin des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder) nach New York, wo er als Korrespondent arbeitete. Kuntze moderierte viele Jahre das ARD-Morgenmagazin, zuletzt arbeitete er für das ARD-Hauptstadtstudio Berlin. Für die Haldensleber besonders interessant: Kuntzes Mutter war eine geborene Nathusius aus der Linie der bekannten Hundisburger Familie. “Ich nehme regelmäßig an den Familientreffen teil und freue mich, was aus dem Besitz meiner Ahnen, aus Schloss und Park geworden ist. Diese erfreuliche Entwicklung hat Respekt verdient”, meinte der Gast am Rand der Veranstaltung. Kuntzes Buch, aus dem nur wenige Passagen vorgelesen wurden, ist kein Ratgeber, mehr ein Erfahrungsbericht. In Amerika hat der Journalist Altersresidenzen besucht und einen anderen Umgang mit Todkranken als hierzulande erlebt. Zudem war er in Köln für sieben Wochen in ein Altersheim gezogen, um seine Reportage “Alt sein auf Probe” zu drehen. Dafür bekam Sven Kuntze 2008 den Deutschen Fernsehpreis. Hinzu kommen seine eigenen Erfahrungen, “wie es ist, wenn einem über Nacht der Beruf abhanden kommt, wenn keine Einladungen mehr kommen und man nicht weiß, warum man früh aufstehen soll.” Kuntze ist also unter den “Jung-Rentnern” jener “Vierziger”, wie er die in den 40er Jahren geborenen Altersgenossen nennt, ein Fachmann. Und so hatte er denn auch reichlich Ratschläge parat. Nicht alles aber nahmen die sehr diskussionsfreudigen Gäste ohne Widerspruch zur Kenntnis. So schüttelten nicht wenige den Kopf, als Kuntze vorschlug, so wie in Amerika in Heimen Freiwillige zu finden, die Sterbende begleiten. Auch seine Idee, in Altersresidenzen Fitness-Studios einzurichten, fanden einige unrealistisch. “Das muss doch alles bezahlt werden. Dafür fehlt das Geld”, war zu hören. Aber überhaupt sieht Kuntze die Zukunft der Altenbetreuung nicht in Heimen, Senioren-WGs oder Mehrgenerationshäusern sondern im “niveauvollen, betreuten Wohnen“. Auch an dieser Stelle kaum Zustimmung aus den Reihen der Zuhörer. “Dafür reicht doch nicht bei allen die Rente”, gaben einige betagte Damen in der ersten Reihe zu bedenken. Eine Wolmirstedterin konnte allerdings berichten, dass die AWG in der Ohrestadt derzeit mehrere solcher Projekte realisiert und es eine große Nachfrage gibt. Egal, was irgendwann auf die Alten zukommt - Sven Kuntze legte den Jung-Rentnern ans Herz, dafür so sorgen, dass sie lange fit und aktiv bleiben. “Treiben sie Sport, möglichst in der Gemeinschaft. Da macht es mehr Spaß. Und engagieren sie sich für die Gesellschaft. Das hilft gegen Einsamkeit.” Dafür heimste der Autor uneingeschränkte Zustimmung ein. Besonders fühlte sich Günter Radespiel bestärkt. Der 63-Jährige Frührentner war extra aus Meitzendorf angereist, um mit dem Autor ins Gespräch zu kommen. “Das Buch hat mir gut gefallen. Viele der Erkenntnisse kann ich unterstreichen”, sagte der ehemalige Lehrer. Der ist nach den Kuntze-Thesen ein richtiger Vorzeige-Ruheständler. Zusammen mit seiner Frau besucht er regelmäßig ein Fitness-Studio, ist Mitglied im Zupforchester Dahlenwarsleben und engagiert sich in seinem Heimatort vielseitig. Abschließend gab Kuntze den Besuchern mit auf den Weg, dass jeder selbst dafür verantwortlich ist, wie zufrieden er im Ruhestand lebt. “Dazu kann oder sollte unbedingt auch das Faulenzen gehören. Das haben wir uns alle verdient.”
BU: Sven Kuntze signierte nach der Lesung sein Buch, nahm sich auch noch Zeit für persönliche Gespräche. Foto: Regina Malsch |
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Leute, Leute - Lesung mit Sven Kuntze |
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Montag, den 26. November 2012 um 00:00 Uhr |
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Extra aus Meitzendorf war Günter Radespiel zu einer Buchlesung nach Haldensleben gefahren. Auf Einladung von Optimal-Kauf stellte Sven Kuntze, einer der bekanntesten Journalisten der ARD, sein Buch "Altern wie ein Gentlemann" vor. Kuntze, Jahrgang 1942, wurde 2007 pensioniert. Sein Buch basiert unter anderem auf Erfahrungen aus einem Altersheim in Köln, in das er für sieben Wochen eingezogen war. "Ich habe das Buch gelesen und wollte den Autor unbedingt kennenlernen", so Radespiel. (rms)
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